(Hoch-)begabte Kinder

Die Geschichte des Begriffs „Hochbegabung“ und der Versuch einer einheitlichen Definition ist geprägt von Meinungsverschiedenheiten.

Was ist Hochbegabung eigentlich?

In Österreich spricht man derzeit ab einem IQ von 130 von einer Hochbegabung, was ungefähr 2,28 Prozent der Menschen entspricht. Dennoch bleiben hier viele Fragen offen. Ein IQ von 130 ist nämlich keinesfalls gleichzusetzen mit hoher schulischer Leistung und unterschiedliche IQ-Tests können bei ein und derselben Person unterschiedliche IQs ermitteln. Zu guter Letzt darf eine gewisse Testungenauigkeit (meist haben IQ-Tests ein 95%-Konfidenzintervall) nicht vernachlässigt werden, was bedeutet, dass auch Kinder mit einer weniger hohen Test-Intelligenz durchaus hochbegabt sein könnten.

Welche Kinder und Familien bei mir richtig sind – unabhängig vom IQ

Kindergruppe im Talentegarten

Wie man oben schon gesehen hat, ist der klassische Begriff der Hochbegabung, definiert durch den IQ, schwierig. Deshalb möchte ich all die verschiedenen Facetten, die besondere Begabungen und Hochbegabung mit sich bringen können, berücksichtigen – ganz unabhängig davon, was ein IQ-Test sagt. Das betrifft:

  • Familien, die die Diagnose „hochbegabtes Kind“ erhalten haben und über die weiteren Schritte verunsichert sind
  • Kinder, die mehr wissen, mehr können, mehr ausprobieren wollen als ihre Alterskollegen und neben der Schule noch freie Kapazitäten haben
  • Schüler*innen, bei denen man sich die schlechten Noten. nicht erklären kann
  • Familien, die wissen wollen, wie sie ihre Kinder bestmöglich fördern können
  • Eltern, die mit ihren Kindern immer wieder in Streit geraten / wo es immer wieder auftauchende Stresspunkte gibt
  • Kinder mit Spezialinteressen
  • Eltern, die sich überfordert fühlen durch Job, Haushalt, Familie etc.

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